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In Deutschland erwähnten schon 1791
naturkundliche Handbücher die Existenz
großer Neufundlandhunde, die in ihrer weißen
Erscheinung schwarze Platten tragen. 1903
wurde in Deutschland mit der planmäßigen Landseerzucht im damaligen „Neufundländer
Club für den Kontinent“ und späteren
„Neufundländer-Klub“ auf der Basis der
FCI-Standards begonnen.
Um 1860 kamen die schwarzen Neufundländer in
Mode und die
Rasse Landseer ging - beinahe - in der
Neufundländerzucht unter.
Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts besannen
sich einige Züchter dieser alten Rasse aus
der Schweiz, Holland und Deutschland und
versuchten, mit einigen wenigen Exemplaren,
die alte Rasse neu aufzubauen. Sie begannen
mit langsam steigendem Erfolg aus noch
vorhandenen Landseern und unter Verwendung
von Landseerblut tragenden Neufundländern
den heutigen Landseer herauszuzüchten.
Dieser Pionierarbeit verdanken wir den
Fortbestand des Landseer's als eigenständige
Rasse, - seit 1960 in der FCI unter
Rassestandard Nr. 226 -, schöne, gesunde und
liebenswerte Hunde. Sehr gute Erfolge wurden
in den Jahren 1969 bis 1985 in der
ehemaligen DDR erzielt.
Besondere Leistungen
erbrachten hier die Zwinger "von der Hudson-Bay" und "Black and White's", Züchter
K.Zauche/Weimar. Landseer aus der DDR wurden
in viele Länder Europas wie z.B. Finnland,
Ungarn und die Tschechoslovakei exportiert.
Jeder angehende Landseerfreund sollte sich mit der
Geschichte dieser Rasse auseinandersetzten
um das Wesen dieser bezaubernden Giganten
der Hundewelt zu verstehen.
Bis heute hat die Zahl der Landseer in
Deutschland auf ca. 3000 Tiere zugenommen
und ist nicht mehr vom Aussterben bedroht,
so dass der Landseer als eigenständige Rasse
weitergezüchtet werden kann.
mehr Infos über Landseer aus der ehemaligen DDR
finden sie unter:
www.landseer-magazin.de |
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Sucht man den idealen Familien-
und Begleithund, trifft der
Interessierte irgendwann auf den
Landseer. Die
Wesenseigenschaften des Landseer
sind:
Ausgeglichenheit, Ruhe und
Intelligenz. Wobei er seinen
eigenen Kopf hat. (Vorsicht vor
Dominanz)
Der sehr menschenbezogene
Landseer braucht unbedingt
Kontakt zu seiner Familie. Er
braucht sein Haus und seinen
Garten in dem er sich frei
bewegen darf und möchte am
Familienleben teilhaben. Nur so
zeigen sich alle guten
Eigenschaften dieser Rasse.
Kinder hat der Landseer gern -
wenn sie ihn mögen und auch
seine Bedürfnisse respektieren.
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Die Anforderungen die ein
Landseer an seinen
Besitzer stellt
unterscheiden sich
nur in wenigen
Punkten zu anderen
Rassen.
Er benötigt mehr
Zuwendung und eine
Aufgabe.
Eine artgerechte
Haltung versteht
sich von selbst. Der
Landseer ist keine
Zwingerhund. Er
benötigt Freiraum
und eine konsequente
Erziehung. |
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Zum Lebensglück
eines Landseers gehört das
Gefühl gebraucht zu werden. Er
will sich nützlich machen. Es
muss nun aber nicht unbedingt
eine sehr anspruchsvolle Aufgabe
sein, wie etwa die Ausbildung
zum Wasserrettungshund oder zum
Therapiehund, obwohl der
Landseer hierzu prädestiniert
ist. Sondern es reicht auch eine
banale Aufgabe wie das Begleiten
zu Tätigkeiten seines Besitzers.
Nehmen Sie ihn mit wenn Sie
einkaufen gehen. Lassen Sie ihn
Spielsachen einsammeln oder
Ähnliches.
Beschäftigungslos
ist kein Landseer wirklich
glücklich.
Ausgiebige Spaziergänge und regelmäßiges
Schwimmen gehören zu den Leidenschaften
eines jeden Landseers. Nehmen Sie ihn mit,
wenn sie joggen oder walken.
Der
Landseer entwickelt keinen übermäßigen
Jagdinstinkt, wenn er es nicht von
Artgenossen mitbekommt, hat er kein
Interesse am Jagen.
Der
Landseer ist ein sehr temperamentvoller Hund, der seinem Herrn schon sagt was er
gerne möchte.
Dann liegt es
an Ihnen wie konsequent Sie
damit umgehen.
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